IGS Achim

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Der Weg zur IGStage (2010 – 2015)

2010/11
Die Produktion „Idol“ stand auf dem Programm. Nicht nur die Musik wurde professioneller auch die Technikausstattung war etwas besser geworden. Arno Magath zauberte wieder ein schönes Bühnenbild. Volker Gräper kümmerte sich wieder um einen Teil der Musik und um die Ton- und Lichttechnik.
Geblieben ist es bei der Organisation als AG im Nachmittagsbereich.
Anekdote: In diesem Stück versucht die Protagonistin Katie ihrem Idol „Milli“ möglichst zu gleichen. Aus diesem Grund veranstalteten wir kurzerhand ein Fotoshooting mit der Darstellerin. Aus den Fotos entstanden Plakate und sogar eine Zeitschriftentitelseite, welche das Zimmer von Katie in der Eingangsszene schmückten. So konnten sich die Personen wie Zwillinge gleichen.


2012
Gab es eine kleine Verschnaufpause. Es stand schon die Produktion „Dämmerung“ in der Pipeline. Ich wollte aber dieses Jahr nicht ohne Musical ins Land gehen lassen. Da ich eine neue 5. Klasse übernommen habe und am Anfang immer ein Zooprojekt steht, in das alle Fächer involviert sind, hatte ich die Idee, die Stunden in Kunst und Musik so zu nutzen, dort das Thema Zoo in dem Musical „Miriam allein im Zoo“ zu behandeln.
Das besondere daran: Wir drehten die Einstiegsszene und die Schlussszene als Realfilm im Zoo. Da wir eine Doppelbesetzung hatten, gab es jeweils zwei Versionen dieser Filme.
Mittlerweile produzierte ich den überwiegenden Teil der Songs am Rechner, aber ohne auf fertige Musikschnipsel zurückzugreifen.
Anekdote: Ein Schüler wollte partout keine Leggins anziehen. Er weigerte sich nur deswegen auf die Bühne zu gehen. Das Kostüm allerdings ließ nichts anderes zu. So saß der Schüler an der Technik und half am Tonmischpult tatkräftig mit. Vier Jahre später, stand der Schüler bei der Gala auf

2013

In diesem Jahr stand unsere bisher spektakulärste Inszenierung auf dem Programm: „Dämmerung – das Vampirmusical“. Hier stieg Sascha Junge in unser Team mit ein zauberte mit Schülern zusammen ein einzigartiges Bühnenbild. Frau Krulikowski-Mücke kümmerte sich um die Crew, die abseits der Bühne ihren Beitrag leisteten.
Zum ersten Mal fand ein Probenwochenende nicht mehr in der Schule statt, sondern wir fuhren weg. In Drangstedt widmeten wir uns der Textarbeit, den Arbeiten am Bühnenbild und dem Marketing.
Hier entstand der Entwurf zum Logo, welches ich dann digital bearbeitete und den letzten Schliff gab.
Die Partizipation von Schüler*innen in allen Bereichen des Musicals war uns da schon wichtig.
Technisch gesehen, war dieses Stück stark verbessert. Wir hatten endlich den Bühnenhintergrund, der früher gelblich war, schwarz gestrichen. Ein etwas besseres Lichtmischpult eröffnete für uns neue Möglichkeiten und ein neues digitales Mischpult sorgte für besseren Klang. Mittlerweile warn 6 Headsets und zwei Handfunkmikros im Einsatz. Wir waren wieder ein Stück weiter.


2014
Und während hinter den Kulissen bereits Hamlet vorbereitet wurde, entschlossen wir uns „Dämmerung“ zu verfilmen. Wir erhielten die Drehgenehmigung der Stadt Bremerhaven für den Pulverschuppen. Eines der ältesten Bauwerke Bremerhavens. Wir erstellten einen Drehplan, filmten mit mehreren Kameras, hatten Außen- und Nachtdrehs, mussten Choreos zu den Playback Songs machen. Halt alles was dazu gehört.
Dazu kam noch, dass eine Darstellerin mitten während des Projektes ausstieg (natürlich ohne das zu sagen) und wir die Szenen mit unserem Ersatz noch einmal drehen durften. Am Ende waren alle ziemlich am Ende.
Hinzu kam noch, dass das Ergebnis erst einmal auf sich warten ließ, da wichtige Aufnahmen aus verschiedenen Szenen verschwunden waren.


2015
Technisch ging es aufwärts. Wir bekamen durch Spenden Traversen, neue Scheinwerfer, ein neues Lautsprechersystem und sogar einen Subwoofer. Also alles bereit für „Hamlet – das Musical“. Die Adaption des Shakespeareklassikers als Musical ohne Happy End. Extra für diese Produktion wurden zwei Theaterdegen angeschafft. Diese echten Degen machten den Fechtkampf zu einem der großen Momente des Stückes.
FunFact: Ich hatte dabei als Geist des Vaters einen kurzen Auftritt über eine Videoprojektion.